Musikreise 2025
Am Samstagmorgen, 13. September 2025, früh war für rund 25 Musikantinnen und Musikanten Treffpunkt bei der alten Landi in Oberbüren. Einfallsreich wie das OK war, ging es bereits los mit der Ernennung von wichtigen Funktionsträgern: So wurden die Rollen des Sanitäters, der Pressefotografin, der Bardin des Wochenendes, des Hotelzimmer-Einteilers per Los zugewiesen. Natürlich gab es noch zahlreiche weitere kreative Ernennungen, doch dafür müsste man dabei gewesen sein.
Funpark, Stehlunch unter der Rheinbrücke und Kutschenfahrt
Mit dem Zug ging es nach Altstätten in den Tanoshii Funpark. Die Jungen tobten sich aus, die Alten sassen im Bistro und beobachteten – mit Kaffee statt Kondition. Und hofften, dass niemand den Sanitäter brauchte.
Danach reiste die Gruppe mit öV und zu Fuss weiter auf den Rheindamm bei Montlingen. Zum Stehlunch ging’s unter die Rheinbrücke – nicht etwa aus Not, sondern aus Nostalgie. Denn beim letztjährigen Weltrekordversuch des St.Galler Blasmusikverbandes war der versprochene Landjäger im Lunchpaket ein Phantom geblieben. Zur Traumabewältigung gab’s ihn diesmal wirklich – und zwar in rauen Mengen.
Am Nachmittag fand eine feucht-fröhliche Pferdekutschenfahrt durch Jenins und Maienfeld statt. In Jenins gab’s Dessert und noch mehr Weisswein sowie als Bonus einen spektakulären Alpabzug, der so gar nicht im Programm stand, aber perfekt zur Stimmung passte.
Kulinarische E-Bike-Tour
Nach der Übernachtung in Sargans ging’s am Sonntag an den Walensee. Eine kulinarische E-Bike-Tour führte die MGO zuerst mit dem Schiff nach Betlis, dann zum Mittagessen nach Wesen. Gestärkt ging’s weiter über einen schönen Weg via Quarten –mit Matthias als Navigator, der jede falsche Abzweigung charmant verkaufte. Schliesslich erreichte man Unterterzen, wo die E-Bikes zurückgegeben wurden und man ein Dessert am See genoss.
Perfekter Ausklang einer unvergesslichen Vereinsreise
Mit tollen Erinnerungen im Gepäck machten sich die Musikantinnen und Musikanten gegen 17:00 Uhr auf die Heimreise. Im Gruppenabteil des Zuges trafen sich drei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein abgerockter Männerausflug, ein Thurgauer Frauenturnverein Ü35 und die Musikgesellschaft Oberbüren. Die Stimmung war ausgelassen, die Gespräche laut und man liess ein letztes Mal den MGO-Song erschallen –ein Schlussbouquet, das dieser tollen Vereinsreise eindeutig gerecht wurde.




















